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Ausbaustufe

StairsMeasure Pro

StairsMeasure Pro ist die Ausbaustufe für Betriebe, die enger tolerieren müssen, als es die Messung mit Tablet oder Telefon zulässt.

Spiegelreflexkamera mit Präzisions-Festbrennweite aus StairsMeasure Pro

Statt der Gerätekamera arbeitet es mit einer Spiegelreflexkamera mit Präzisions-Festbrennweite und einem leistungsfähigeren Blitz. Verfahren, Marken und Auswertung bleiben dieselben — Sie messen weiter allein und in einem Durchgang.

Für wen sich die Ausbaustufe lohnt

  • Geländerbauer: Gewendelte Handläufe werden aus dem Vollen gebogen und vorgefertigt. Weicht der Verlauf ab, lässt sich das auf der Baustelle nicht mehr nacharbeiten — die Kontur muss vor dem Biegen stimmen.
  • Treppenbauer: Bei eingestemmten Wangen, Setzstufen und Belägen entscheidet die Maßhaltigkeit der einzelnen Stufe darüber, ob sich das Bauteil ohne Nacharbeit einbauen lässt.
  • Sanierung im Bestand: Alte Treppen sind selten rechtwinklig. Je genauer der Ist-Zustand vorliegt, desto weniger Zugabe muss eingeplant werden.

Leistungsmerkmale

Typische Höhenmessabweichung je Stockwerk 3 bis 5 mm
Kamera Spiegelreflex mit Präzisions-Festbrennweite 24 mm
Blitz leistungsfähiger Blitz
Längennormal Referenzboards
Marken Basic Kit, erweiterbar mit Extended Kit
Export IGES, DXF 2D, DXF 3D, STL
Software Windows 10/11, 64 bit
Schulung optional
Support Web/E-Mail/Telefon

Irrtum und technische Änderungen vorbehalten.

Genauigkeit

Entscheidend ist bei einer Treppe nicht die Abweichung eines einzelnen Punktes, sondern der Fehler, der sich über die Höhe eines Stockwerks aufsummiert. An ihm entscheidet sich, ob ein vorgefertigter Handlauf oder eine Liftschiene am oberen Ende noch passt.

Typische Höhenmessabweichung je Stockwerk
iPhone und iPad 10–15 mm
StairsMeasure Pro 3–5 mm

Den Unterschied macht die Aufnahmetechnik: eine Spiegelreflexkamera mit fester Brennweite bildet schärfer und verzeichnungsärmer ab als eine Geräteoptik, und der leistungsfähigere Blitz leuchtet auch dunkle Treppenhäuser so aus, dass die Marken sauber erkannt werden.

Die Werte gelten für eine sorgfältig ausgeführte Messung. Wie genau eine einzelne Aufnahme wird, hängt daneben von der Einsehbarkeit der Marken, der Beleuchtung, der Anzahl der Bilder und den gewählten Kamerapositionen ab — Stellen, die nur aus einem engen Winkel zu fotografieren sind, weichen stärker ab.

Messablauf

  • Markieren: Die zu vermessenden Punkte werden mit Zielmarken versehen. Das System berechnet deren Mittelpunkte hochgenau. Erfasst werden ausschließlich die markierten Punkte.
  • Fotografieren: Je nach Größe und Verlauf der Treppe entstehen zwischen zwanzig und mehreren hundert Aufnahmen aus möglichst verschiedenen Perspektiven. Jeder Messpunkt sollte auf mehreren Bildern zu sehen sein.
  • Auswerten: Die markierten Punkte werden aus den Bildern extrahiert. Die Bündelausgleichung nach der Methode der kleinsten Quadrate berechnet daraus die 3D-Koordinaten — der Standard für Präzisionsanwendungen.

Was gleich bleibt

Sie arbeiten weiter mit derselben Software und denselben Marken. Wer bereits mit dem Treppensystem misst, muss weder den Ablauf noch den CAD-Weg umstellen: Aufnahme, Berechnung und Export bleiben identisch. Die Ausbaustufe ändert die Aufnahmetechnik, nicht die Bedienung.

Abbildungen

Testen Sie das System an Ihrer eigenen Treppe

Wir beraten Sie, welche Ausstattung zu Ihren Projekten passt — und schicken Ihnen auf Wunsch ein Demo-Kit.