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Fragen

Häufige Fragen zur Treppenvermessung

Was Interessenten uns am Telefon fragen, bevor sie sich entscheiden — hier zum Nachlesen. Ist Ihre Frage nicht dabei, rufen Sie an oder schreiben Sie uns.

Vor der Entscheidung

Windows oder iOS — was passt zu mir?

Beide Fassungen rechnen mit denselben Algorithmen und liefern dasselbe Ergebnis. Der Unterschied liegt im Arbeitsablauf.

iOS, wenn Sie das Ergebnis noch auf der Baustelle sehen wollen: kein Kopieren von Fotos, Kontrolle in Minuten, dazu der LiDAR-Scan der Umgebung. Dafür brauchen Sie dort Mobilfunk, weil die 3D-Berechnung online läuft, und die Nachbearbeitung ist eingeschränkt.

Windows, wenn Sie ohne Netz arbeiten, mit Ihrer eigenen Kamera messen oder das Ergebnis umfassend analysieren und editieren wollen — dafür müssen die Bilder erst auf den Rechner. Die Einzelheiten stehen in der Gegenüberstellung im Überblick.

Wie genau ist das Ganze?

Entscheidend ist nicht die Abweichung eines einzelnen Punktes, sondern der Fehler, der sich über die Höhe eines Stockwerks aufsummiert. Daran entscheidet sich, ob ein vorgefertigter Handlauf oben noch passt.

Typische Höhenmessabweichung je Stockwerk
iPhone und iPad 10–15 mm
StairsMeasure Pro 3–5 mm

Die Werte gelten für eine sorgfältig ausgeführte Messung. Einsehbarkeit der Marken, Beleuchtung und Bildanzahl wirken mit. Mehr dazu auf der Seite zu StairsMeasure Pro.

Welche Treppen lassen sich vermessen?

Gerade, gewendelt, geschwungen und über mehrere Stockwerke — unabhängig vom Treppenlifthersteller. Das Verfahren ist genau für Objekte bis zehn Meter und mehr, funktioniert in beengten Treppenhäusern ebenso wie in prallem Sonnenlicht oder bei Dunkelheit. Über 10.000 Treppen sind damit vermessen worden.

Brauche ich eine Schulung?

Nein. Das System ist so einfach zu bedienen, dass der Aufwand für eine persönliche Schulung in keinem Verhältnis steht. Wir empfehlen, als Vorbereitung auf den ersten Kundenbesuch dreimal eine Testtreppe zu vermessen. Falls dabei Fragen aufkommen, wenden Sie sich einfach an unseren Support.

Kann ich das System vorher testen?

Ja, mit dem Demo-Kit: professionelle Marken, zwei Referenzboards und ein Dongle für die Windows-App, 30 Tage freigeschaltet. Dafür wird eine Schutzgebühr erhoben, die bei Rücksendung erstattet wird. Für iOS können Sie die Marken auch direkt aus der App heraus ausdrucken und ohne Kit anfangen.

Was ich dafür brauche

Welche Kamera brauche ich?

Für die iOS-App die eingebaute Kamera des Geräts. Für Windows sind die meisten Kameras geeignet; empfohlen ist ein Weitwinkel-Objektiv mit Festbrennweite, umgerechnet auf Kleinbild zwischen 24 und 35 mm. Wechselnde Brennweiten, also Zoomobjektive im laufenden Einsatz, sind die häufigste Fehlerquelle.

Welches iPhone oder iPad?

iPhone 12 und neuer sowie iPad Pro. Achten Sie dabei auf den Blitz: In dunklen Treppenhäusern entscheidet er darüber, ob die Marken sauber erkannt werden. Wenn Sie überwiegend in schlecht ausgeleuchteten Treppenhäusern messen, ist ein Gerät mit Blitz die sichere Wahl.

Gibt es eine Android-Version?

Nein. Die Bandbreite der verbauten Kameras ist bei Android so groß, dass wir ausreichend genaue Ergebnisse nicht zusichern können. Mit iOS-Geräten haben wir über Jahre hinweg sehr gute Erfahrungen gemacht.

Was muss der Rechner können?

Windows 10 oder 11, mindestens 8 GB Arbeitsspeicher und 500 MB freier Festplattenplatz.

Was brauche ich zum Starten?

Ein iPhone oder iPad mit der App beziehungsweise einen Windows-Rechner mit Kamera und Dongle — dazu Marken und zwei Referenzblätter. Mehr ist nicht nötig.

Die Marken und Referenzblätter können Sie direkt aus der App heraus ausdrucken und sofort anfangen. Für die richtige Größe sind dabei Sie verantwortlich: Drucken Sie in Originalgröße, also ohne Skalierung — nicht „an Seitengröße anpassen" — und messen Sie den Ausdruck anschließend nach. Falsch skalierte Marken verfälschen den Maßstab der gesamten Messung, und zwar ohne dass es auffällt.

Wer regelmäßig misst, fährt mit den professionellen Marker-Sets besser: Das Basic Kit mit 100 Marken und zwei Referenzboards reicht für mindestens 30 Treppenstufen und zwei Treppenabsätze — zwei Marken je Stufe, dazu Marken rund um die beiden Referenzblätter. Die Boards sind präzise gedruckt und qualitätsgeprüft, die Marken aus schwerem Material. Für Treppen über mehrere Stockwerke kommt das Extended Kit hinzu, für Geländer, Hindernisse und Parkpositionen ein Kit mit 25 Hindernismarken.

Brauche ich Internet auf der Baustelle?

Für Windows nicht. Für iOS nur zur 3D-Berechnung, nicht zum Fotografieren — Sie können also ohne Netz aufnehmen und später rechnen lassen.

Die Messung in der Praxis

Wie lange dauert eine Messung?

Die Aufnahme vor Ort dauert rund eine Viertelstunde, auch bei komplexen Treppenläufen.

Brauche ich einen zweiten Mann?

Nein. Kein Halten von Messlatten, keine zweite Person — eine Person, eine Kamera beziehungsweise ein iPhone.

Was, wenn das Treppenhaus dunkel ist?

Das Verfahren arbeitet bei Dunkelheit wie bei prallem Sonnenlicht. Bei schwierigem Licht kommt es auf den Blitz an; StairsMeasure Pro bringt dafür einen leistungsfähigeren mit.

Hinterlassen die Marken Spuren?

Nein, sie werden nur aufgelegt und nach der Messung wieder eingesammelt. Die professionellen Marken werden aus schwerem Material hergestellt und bleiben zuverlässig an Ort und Stelle.

Ergebnis und Problemfälle

Was bekomme ich am Ende?

Ein 3D-Modell der Treppe als IGES, DXF 2D oder DXF 3D — direkt importierbar in Ihr CAD. Die Windows-App gibt zusätzlich STL aus, die iOS-App zusätzlich OBJ, CSV und das Projektformat lin3d2 für den kostenlosen Viewer.

Unter Beispieldateien können Sie das Ergebnis einer vermessenen Treppe vorab herunterladen und in Ihrem eigenen Programm prüfen.

Die Messung ist unvollständig — woran liegt das?

Meist an zu wenigen Bildern, zu geringer Überlappung, Aufnahmen von nur einer Treppenseite, unscharfen Bildern oder doppelt vergebenen Marken. Prüfen Sie die Fotografierrichtlinien und nehmen Sie die Treppe gegebenenfalls neu auf.

Die Meldung lautet „Weniger als 3 Bilder orientiert"

Ergänzen Sie weitere Fotos von Referenzplatte A und starten Sie die Berechnung erneut.

Der 2D-Export schlägt fehl

Das passiert, wenn die Treppenabsätze nicht parallel zueinander liegen — dann lässt sich die Senkrechte nicht präzise berechnen und die Projektion in die Zeichnungsebene wird möglicherweise fehlerhaft. Nutzen Sie in diesem Fall den 3D-Export oder melden Sie sich beim Support.

An wen wende ich mich bei Problemen?

An support@linearis3d.de, telefonisch unter +49 531 47220360 oder über das Kontaktformular. Weitere Fehlerbilder sind unter Fehlerursachen beschrieben.

Testen Sie das System an Ihrer eigenen Treppe

Wir beraten Sie, welche Ausstattung zu Ihren Projekten passt — und schicken Ihnen auf Wunsch ein Demo-Kit.